Vergleich E-Auto Verbrenner

Hier kommt giftiges Gas raus, gleich mit 4 Rohren:
Auspuff1
Hier die traurige Wahrheit:
diagramm_pkw-diesel_neu
Jeder Verbrenner erzeugt gesundheitsgefährdende Abgase.
Unglaublich, wie die Atomobilhersteller die Behörden mit deren Duldung, in Verantwortung von Verkehrsminister Dobrindt, betrügen. Das geht zu Lasten der Gesundheit der Bürger:
Herr Dobrindt lies immer das Argument Motorschutz von den Autobauern gelten, das sind Abschaltautomatiken bei der Abgasreinigung, so wie sie auch VW verwendet. Der Verkehrsminister wusste, dass er bei Billigung dieser Praktiken die Gesundheit seiner Bürger gefährdet, von denen er per Amtseid Schaden abwenden will. Bis zum heutigen Tag will er von Fahrverboten nichts wissen, die Klagen von Bürgern müssen ihn zwingen, endlich einen Blick für die Realität zu erhalten.
Genauer Wortlaut:
In Artikel 56 des Grundgesetzes heißt es: „Der Eid kann auch ohne die religiöse Beteuerung geleistet werden.“ Der Amtseid lautet wörtlich: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Im Jahr 2013 haben alle 15 Minister-/innen  ihren Amtseid mit der Formel „so wahr mir Gott helfe“ abgelegt.

 

Die Verkürzung auf die CO2 Betrachtung bei den Abgasen ist  viel zu wenig, wobei die Einsparung des begrenzten Rohstoffes Erdöl schon wichtig ist, vor allem wenn man bedenkt, dass jetzt schon Kriege um diesen Rohstoff geführt werden. Entscheidende Vorteile sind bei den restlichen Abgasen zu sehen. Das sind Stickoxide, Ruß, Kohlenmonoxide, etc. Diese Abgase führen zu vielen Todesfällen. Leider wird das Problem massiv verdrängt. Lesen sie dazu mal folgendes:
Energie-lexikon            Krankheit und Tod durch Dieselabgase
Ärzteblatt Okt 2017     Mehr als 80 000 Todesfälle/Jahr in Deutschland durch Luftverschmutzung
Diese dringenden Probleme werden kleingeredet und durch eine CO2 Debatte überlagert. Machen sie sich klar: Es funktioniert immer noch wie in Krimis gezeigt: Schlauch mit Abgasen vom Autoauspuff in den Innenraum: Sie sind nach 10 min Tod, egal was für ein bunter Aufkleber auf der Windschutzscheibe klebt. Diese Abgase muten wir Autofahrer bedenkenlos unseren Mitmenschen zu. Das ist unethisch und gewissenlos!

 

Was treibt momentan die Medien um bei der Beurteilung der E-Mobiltät: Da werden CO2 Betrachtungen angestellt, jedoch die Abgasproblematik vollkommen ausgeblendet. Plötzlich hat ein Diesel-Stinker die bessere Umweltbilanz als ein E-Auto. Da wird die Batterieproduktion für einen Tesla verglichen mit einem Diesel-Kleinwagen. Fairer wäre schon 600 PS-Autos miteinander zu vergleichen. Wie vernünftig 600 PS-Autos sind, diese Einschätzung soll jeder selbst treffen. Ein kleineres E-Auto hat mit halber Batteriekapazität inzwischen vernünftige Reichweiten.

Wie an anderer Stelle ausgeführt werden Fakten und Daten genutzt um sie so einzusetzen, dass der Auftraggeber das „richtige“ Ergebnis erhält.

Zahlen und Untersuchungen aus unabhängigen Instituten, dazu zähle ich staatlich finanzierte Forschungseinrichtungen, wie Fraunhofer-Institut, Universitäten und Hochschulen und Behörden nehme ich ernst. Beim Verkehrsministerium ist jedoch durch den allgegenwärtigen Lobbyismus Vorsicht geboten.  Institute, bezahlt von Auftraggebern aus der Industrie ist ebenfalls mit Vorsicht zu begegnen, logisch, „wessen Brot ich esse, welches Lied ich singe“ ist da naheliegend.

Es lohnt sich durchaus verschiedene Quellen anzuschauen um zu verstehen wie die Meinungsbildung funktioniert. Es gibt da alles mögliche an Aussagen:

  • Erderwärmung ist halt schon immer so gewesen
  • Erdöl reicht unendlich (abiotisches Erdöl)
  • Elektroauto hat schlechtere Klimabilanz als Verbrennerautos
  • Clean Diesel (VW-Werbung in den USA)
  • Litium-Batterien sind giftig
  • Elektromotoren benötigen immer Neodyn (Dauermagnete)
  • Lithiumabbau ist umweltgefährdender als Erdölabbau (Fracking, Ölsande)

 

Generell kann man sagen: Bei dem jetzigen Strommix in Deutschland fährt das E-auto in der gesamten CO2-Bilanz um den Faktor 2 besser, bei dem Betanken mit 100% Sonnenstrom um den Faktor 5 besser.
Quellen zu dieser Aussage:

Spiegel online 2015   Hier finden sie die CO2 Werte für Benzin, Diesel und E-Autos
Ökoinstitut Freiburg 2010        Hier werden die klimarelevanten Daten für Fortbewegung, Ernährung, Strom bewertet.      Stand 2010, deshalb ohne E-Autos      -> PDF-Datei
Daraus folgende Auswertung für mittlere PKWs:

Auto-Typ Verbrauch bei der Fahrt CO2 Ausstoß bei der Fahrt CO2Ausstoß Herstellung/Entsorgung
** xx
Benzin 5,2 Liter 249 g/km 6,3  Tonnen CO2
Diesel 3,8 Liter 219 g/km 6,4  Tonnen CO2
E-Auto Strommix 2015 21,1 kWh 120 g/km 10,2 Tonnen CO2
E_Auto Strommix 2030 21,1 kWh 66 g/km  ?????
E_Auto Regenerativ 100% 21,1 kWh 50 g/km

** Hier wurden ungünstige Werte für das E-Auto unterstellt und sehr gute Verbrauchswerte für die Verbrenner
xx Werte mit Vorkette wie Herstellung Auto, Herstellung Treibstoff und Entsorgung, jedoch ohne Umweltfolgen wie Ölschiefer, Fracking, Lithiumabbau
– auch ohne politische Konflikte/Kriege um Rohstoffvorkommen, z. B. Naher Osten (Öl);  Mali (Uran)
Auswertung: Mit dem jetzigen Strommix ist das E-Auto 2x besser als ein Verbrenner, mit reinem Ökostrom (Solar auf dem Dach) etwa 5x besser in Bezug auf CO2. Im Bereich Produktion E-Autos sind die Firmen auch bereit ausschliesslich Ökostrom zur Produktion zu verwenden(BMWi3). Das wird hier nicht berücksichtigt. Oköstrom ist nachhaltig und somit preisstabil im Gegensatz zu Erdöl.
Hinzu kommt ganz wichtig: Bei den giftigen Abgasen ist das E_Auto weit überlegen. 
Quelle    Spiegel online 2015

Was ist nachhaltiger?   Wie sehen beide Bilder in 20 Jahren aus?

BenzinpreisSolardach.jpg

Bild Feb. 2018
Die Solaranlage mit 7,5 kWpeak liefert 7500 KWh/Jahr.  7500KWh/16kWh= 46 875 km.
Ein BMWi3 kann damit 46 000km im Jahr fahren – emissionsfrei auch in 20 Jahren.
46 000 km x 7Liter/100km Benzin x 20 Jahre =  64 400 Liter Benzin x 1,40€ = 90 000 €
Die Solaranlage für momentan 11 000 € ersetzt 2 Tanklastwagen Benzin wenn der Solaranlagenbesitzer statt einen Verbrenner ein E-Auto fährt. Dass das Benzin in 20 Jahren mehr als 1,40 € kostet ist jedem klar. Der eigen genutzte  Solarstrom kostet nach Abschreibung der Anlage, nichts mehr! Na ja, der Staat wird sich vermutlich an dem erzeugten Strom steuerlich beteiligen, es ist schließlich ein Einkommen für den Betreiber der Anlage. Vermutlich wird der durchschnittliche Strompreis als Bewertung zu Grunde gelegt.
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