Energie

 

Seit langem beschäftige ich mich mit dem Thema Energie. Dazu zählt Energieverbrauch und Energieerzeugung. Schon meine 1. Staatsarbeit (1980) lautete: Sonnenenergie als alternative Energiequelle
Energie-Grundlagen 
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Energie-lexikon     Unabhängige Seite, gut gemacht mit Pro- und Contra

Rohstoffe bei der Energieerzeugung einsparen:

  1. Energieverbrauch vermeiden, z.B. Gebäudeisolierung, sparsame Hausgeräte, Fahrrad fahren, öffentliche Verkehrsmittel
  2. Regenerative Energie einsetzen
  3. Energieerzeugung effektiver gestalten, z.B. Abwärmenutzung in Kraftwerken

Wir haben dank dem EEG-Gesetz die Möglichkeit wirtschaftlich attraktiv „Grünen Strom“ zu erzeugen und das dezentral direkt beim Verbraucher durch Stadtwerke mit Blockheizkraftwerken, Nahwärme, Hackschnitzel, Biogas, Wasser-, Wind- und Sonnenkraftwerke.

Inzwischen ist das Ziel der Förderung erreicht: Für den Endkunden ist es attraktiv den Strom direkt zu verbrauchen und erst an zweiter Stelle in das Netz einzuspeisen. -> Dieser direkt verbrauchte Strom muss gar nicht mehr subventioniert werden.
Wenn die 20 jährige Förderung ausläuft wird das für alle Anlagen so sein. Deshalb wird dann sehr viel grüner Strom sehr günstig dem Netz zur Verfügung stehen.
Windrad Brandenkopf    Ein Bürgerwindrad Start 2001. Erträge sind hier veröffentlicht. Seit 2001 bin ich an dem Windrad in meiner Region im Schwarzwald beteiligt:

Natürlich mussten auf das Dach meines Hauses Sonnenkollektoren, das passierte aber doch recht spät im Jahr 2010. Dafür habe ich thermische Kollektoren und Photovoltaik auf dem Dach.

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Ich gebe hier zu:
Die Energieerzeugung mit dem Windrad und mit der Photovoltaikanlage ist für mich wirtschaftlich attraktiv. In einem Land mit freier Marktwirtschaft sollte das so sein, dass sich Investitionen auch lohnen. In der sozialen Marktwirschaft werden volkswirtschaftlich gewünschte Investitionen schon immer mit Förderprogrammen angestoßen.
Was für mich gilt, gilt auch für alle meine Mitbürger. Ok, nicht jeder hat die Chance Unternehmer zu werden. Aber in diesem Bereich der Stromerzeugung ist der Einstieg in das freie Unternehmertum nicht besonders schwierig. Es gibt auch Beteiligungsmodelle für Photovoltaik und Windstrom. Ich rate aber dringend nur Beteiligungen einzugehen im regionalen Umfeld. Nur seriöse Beteiligungen auswählen!
Es gibt natürlich auch Risiken.
Im Bereich Photovoltaik schätze ich diese Risiken gering ein. Natürlich muss der Standort und die Ausrichtung passen. Dann sind die Erträge ziemlich sicher abzuschätzen.
Bei der Windkraft sind die Risiken viel höher. Da werden auf bunten Broschüren Dinge versprochen, die sich nicht halten lassen. Deshalb sind viele Windkraftbeteiligungen ein Reinfall für die Anleger. Viel Windparks rechnen sich nur für die Betreiber, weniger für die Anleger.

Bei thermischen Kollektoren sind die Erträge gering, obwohl der Wirkungsgrad der Kollektoren viel höher ist  als bei Photovoltaik – aber das stimmt nur bei direkter Sonneneinstrahlung. Diffuses Licht kann kaum genutzt werden. Somit ist bei mir die Rendite für die thermischen Kollektoren bei etwa >1% der Investition anzusetzen. Trotzdem ist das aus meiner Sicht eine sinnvolle Investition, denn wenn ich die Rendite für das ganze Haus betrachte dann ist diese nicht höher. Vorschlag, bei der Ausstattung (Türen, Boden, Fliesen) etwas Zurückhaltung, dafür mehr Energiebewußtsein bei Isolierung und….thermische Kollektoren. Ich spare mit den 6m2 Kollektoren etwa 120 bis 150 m3 Gas -> ca 50 -60€/Jahr. Investition Kollektoren und Wärmespeicher 8 000 €

Nachdem die E-Autos serienreif waren, musste ein Elektroauto getestet werden. Den BMWi3 konnte man für 555€ für einen Monat mieten und durfte 3000 km damit fahren. Das haben wir im Sept. und Okt. 2015 ausprobiert. Es war ein i3 mit REX (RangeExtender) und dem kleinen 20kW Akku. Das ergab eine elektrische Reichweite von etwa 130 km. Wir waren von dem Auto angetan. Zwei Dinge wurden uns klar: Rein elektrisch sind 130 km zu knapp. Ein Verbrennungsmotor wollten wir keinen, denn dann ist der Vorteil des elektrischen Antriebs dahin. Mit dem Range-Extender benötigten wir ja wieder 7 Liter Benzin/100km. Als der 94A; 33kW Akku verfügbar war, haben wir einen BMWi3 geleast, vorerst über 2 Jahre. Im Januar 2017 konnten wir den BMWi3 in Empfang nehmen. Dadurch habe ich mich natürlich mit Informationen im Internet zu Thema Elektromobilität auseinandergesetzt – und, ich musste zur Erkenntnis kommen: Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast………..

Bei den Diskussionen ist festzustellen:

  • Die Sichtweise ist von Egoismus geprägt
  • Verantwortung für die Zukunft im Bereich Konsum und Ressourcen oft Fehlanzeige
  • Aussagen beruhen oft nicht auf wissenschaftlich fundierten Forschungen
  • Eigene Meinung wird als die reine Wahrheit dargestellt
  • Die Politik steht enorm unter dem Druck von Lobbyisten
  • Forschungsinstitute sind häufig von industrieller Seite finanziert. somit der Auftrag: Fundierte Zahlen so zu mischen, dass das gewünschte Ergebnis rauskommt

z.B.: Was hat die Autolobby erreicht:

  • Die Diskussion der Abgase ist auf CO2 Ausstoß reduziert. Giftige Abgase aller Verbrennerautos sind somit ausgeblendet. Die Krankheit und Tod bringenden Abgase sind somit  für den Autofahrer außen vor. Auf dieser Basis schaffen es dann Institute die Verbrennerautos besser darzustellen als das E-Auto.
  • Die Politik (Verkehrsminister) wird ebenfalls mit CO2 Betrachtungen beruhigt. Er „vergisst“ darüber die Verantwortung für weniger Umweltgifte durch den Verkehr zu übernehmen.
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